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Zanac X Zanac
PlayStation, Compile (2001)
Das neue Zanac X Zanac von Complie ist quasi eine kleine Shooter Compilation, auf der CD befindet sich die Umsetzung Zanac vom alten MSX System, und das v?llig neu programmierte Zanac Neo.
Dieses Review bezieht sich nur auf das neue Zanac Neo. Eines gleich vorweg, das ist der wohl beste Shooter der f?r die PSX je erschienen ist, graphisch wie spielerisch! Zanac Neo erfindet das Genre bestimmt nicht neu, sondern schafft es einfach nur alles bekannte hervorragend zu kombinieren und daraus einen perfekt gestylten und spielerisch ebenfalls perfekten Shooter zu schaffen. Was als erstes auff?llt ist die Grafik. Diese ist f?r Playsationverh?ltnisse auf alle F?lle oberste Kategorie! Ach was sage ich, die Grafik ist absolut TOP, hohe Aufl?sung, perfektes parallaxes Scrolling, quasie kein Ruckeln oder Slowdowns, alles nur vom feinsten! Die Sprites sind sch?n, teilweise animiert und die Bildschirmf?llenden Endgegner sehen einfach super aus. Auch die Schu?sprites sind farbig gut abgesetzt und im gr??ten Objektgewirr noch perfekt auf dem Bildschirm zu erkennen. Was pixelig wirkt sind die teilweise riesen Explosionen die auch schon mal den halben Screen bedecken, aber ansonsten finden sich keine graphischen Mankos.

Die Story ist die ?bliche und schnell erz?hlt: Es gilt es die Welt zu retten. Dazu w?hlt man sich eines von 3 Schiffstypen aus und fliegt los. Die einfallsreichen getauften Schiffe SCAR-FACE, HAMMER-DUKE oder KNIFE-EDGE stehen zur Verf?gung. Alle haben neben dem mehrfach ausbaubaren Standardschu? die M?glichkeit eines von acht zus?tzlichen Waffensystemen aufzunehmen und dieses ebenfalls in bis zu 5 Stufen auszubauen.

Der Standardschu? ist ein einfacher Laser der durch Aufsammeln von gelben Kugeln zu einen m?chtigen Mehrfachlaser aufgebaut wird. Diese Powerupkugeln m?ssen allerdings erst freigeschossen werden, und zwar aus den immer wieder entgegenkommenden blauen Bl?cken. Diese zerbr?seln entweder unter dem gezielten Beschu?, oder geben eine der besagten Kugel frei. In den h?heren Schwierigkeitsstufen zerfallen diese Bl?cke jedoch nicht mehr einfach, sondern setzen dabei noch gegnerischen Sch?sse frei!

Schwierigkeitsstufen gibt es ?brigens 4: Easy, Normal, Hard und Very Hard.
Selbst auf Easy wird dem Spieler schon einiges abverlangt, sp?testens ab der Area 7 'Hell's Gate' geht es ordentlich zur Sache. Insgesamt gibt es 10 Stages, nummeriert von 0 bis 9, wobei Area 5 erstaunlich kurz ist und keine End- oder Zwischengegner bietet sondern auf Grund der vielen Items als kleine Verschnaufspause dient um das Schiff upzugraden.

Daf?r wird in den restlichen Areas nicht mit Zwischen- und Endbossen gegeizt. W?hrend Area 0 'Flashback' nur ?ber einen Endgegner verf?gt, gibt es in den folgenden Areas immer mehr Zwischenbosse bis man endlich den Endboss der Stage zu Gesicht bekommt. W?hrend diese gro?en Gegner meist station?re Schu?anlagen sind, die den Spieler im Kugelhagel versinken lassen, gibt es auch einige Bossraumschiffe. Sei dies nun ein gro?er rotierender Kubus oder sonstiges, mutierendes Weltraumtechnogetier, so sind alle doch mit der richtigen Taktik zu knacken und geben den weiteren Weg frei.
?brigens sind alle Bosse sehr sch?n gezeichnet und lassen auch bei gro?em
Schu?spriteaufkommen keinerlei Ruckeln oder Stottern am Bildschirm erkennen. Bis zum finalen Endgegner, der noch mal ein graphisches Feuerwerk-Highlight abspielt, ist also f?r reichlich Triggerstoff gesorgt.

Um die Herscharen der Gegner nun in Schach zu halten wird dem Spieler ein reichhaltiges Waffenarsenal zur Seite gestellt. Neben dem bereits erw?hnten, ausbaubaren Laser verf?gt das Schiff selbst noch ?ber einen wiederaufladbaren Spezialschu?. Die Verf?gbarkeit dieses Schu?es wird anhand einer aus unz?hligen Shootern bekannten Energieanzeige am unteren Rand des Bildschirmes angezeigt. Ist diese Anzeige gef?llt kann dieser eingesetzt und auf einen vernichtenden Weg geschickt werden. Das Potential dieses Schu?es zeigt sich erst, wenn dieser nicht nur einen einzeln frei fliegenden Gegner trifft, sondern wenn er auf eine ganze Gruppe von Gegner abgefeuert wird. Wie eine Kettenreaktion werden alle in der unmittelbaren N?he des Getroffenen befindlichen Gegner mit in den Untergang gezogen, sowie alles was sich auch in deren n?chster N?he befindet usw. Dadurch kann schon mal der halbe, stark bev?lkerte Bildschirm befreiend ges?ubert werden.

Nun gibt es nat?rlich auch noch die obligatorischen Zusatzwaffen. Diese Extrawaffen erh?lt man durch Aufsammeln von nummerierten Containern die man zuvor abgeschossen hat. Anhand der Nummerierung dieser (von 0 bis 7) kann man sein Schiff gezielt mit einer dieser Waffen ausbauen. Neben Raketen, Bomben, Abfangschilden und umkreisenden Satelliten gibt es diverse Zusatzsch?sse und teilweise richtungsgesteuerten Lasern. Auch ist diese Zusatzbewaffnung in bis zu 5 Stufen ausbaubar, was der Dezimierung der Feind nat?rlich entgegenkommt. Dazu mu? nur der immer gleich nummerierte Container aufgesammelt werden, da ansonsten auf die neue Zusatzwaffe umgeschalten wird. Teilweise kann der Bildschirm auch schon mal so ?berf?llt sein mit Extracontainern, da? das Nichtaufnehmen bestimmter zum Spie?rutenlauf zwischen diesen, Gegnern und deren Sch?ssen wird.

Was gegnerische Sch?sse angeht gibt es auch hier diverse Varianten. Teilweise kann man diese gl?cklicherweise abschie?en, jedoch ist das nur ein geringer Anteil der Flut an Geschossen mit den man es zu tun bekommt. Manche Gegner zerfallen nach dem Abschu? auch schon mal zu t?dlichen Geschossen, die spiralf?rmig ?ber den Bildschirm fliegen. Neben den fliegenden Feinden und Meteoriten gibt es noch kleine und gro?e Panzer sowie Bodengesch?tze und Raketenwerfer.

Diese sind je nach thematischem Leveldesign verteilt, und so fliegt man ?ber ferne Planeten, durch den Weltraum oder ?ber Plattformen in luftiger, wolkenbehangener H?he. Alle Areas sind graphisch sehr sch?n aufbereitet und es ist teilweise eine echte Augenweide was dem Spieler geboten wird. Pixelige Landschaften oder Objekte finden sich nicht, was die Liebe der Designer zu ihrer Arbeit verdeutlicht. Wer das alte Zanac bereits kenn, wird auch sehr viele spielerische Elemente der alten Version wiederfinden was noch mal verdeutlicht, das Zanac Neo eindeutig ein enger Verwandter von Zanac ist.

Wer das alte Zanac bereits kennt, wird auch sehr viele spielerische Elemente der alten Version wiederfinden was noch mal verdeutlicht, dass Zanac Neo eindeutig ein enger Verwandter von Zanac ist.

Musikalisch- und soundtechnisch haben die Jungs von Compile jeder Arena ein eigenes St?ck spendiert, welches das Geschehen am Bildschirm zwar nicht voranpeitscht, sich aber mit seichten Technokl?ngen gut im Hintergrund einf?gt. Auch die Schu? und Explosionsger?usche sind solide, aber kein ?berhammer. Sehr hilfreich sind daf?r die kurzen Jingles die ert?nen, wenn man ein Extraleben spendiert bekommt oder sich die Spezialschu?leiste wieder gef?llt hat.

Toxi: Welchem Shooter-Fan sollte man Zanac Neo also nun empfehlen? Der (Do)Donpachi oder Mars Matrix vew?hnte Arcade-Zocker wird die 10 Stages warscheinlich etwas langatmig finden. Ihm sind die Schussmuster zu niedrig, denn permanentes durch exorbitante Schussmuster Hindurchschl?ngeln entf?llt, da der Screen eher mit Gegnern denn Bullets vollgestopft ist. Der Schwierigkeitsgrad ist nicht fordernd genug als das man das Pad wie bei Darius Gaiden oder R-Type mit klitschnassen Fingern in der Hand h?lt und um jeden neuen Gegner zittert, der in Angriffsposition geht. Stattdessen ist das Gameplay gem?tlicher: Der Spieler ist damit gefordert, jeden Gegner abzuschie?en und den Combo hochzuhalten. Man kann es schwer beschreiben, aber Zanac Neo ?bt auf mich eine gewisse Faszination aus, die ich schon lange nicht mehr bei einem Shooter sp?rte. Es ist halb acht, die Freundin m?sste jeden Moment kommen und man legt trotzdem nocheinmal ZnZ ein, um jetzt die richtige Taktik zu finden, das Combo-Barometer in Stage drei auch einmal ?ber 190 Hits zu bringen.
Wer auf audiovisuell brillant inszenierte Shooter steht, die ein Super Aleste-?hnliches Gameplay/Waffensystem bieten und mit vielen Bossk?mpfen sowie einem ohne Ende motivierenden Score Mode trumpfen greift zu. Mit einem Wingman zur Hand steigt der Spielspa? in ungeahnte H?hen, da der Spielverlauf immer noch sehr ?bersichtlich ist und man sich h?chst selten in die Quere kommt.
Noch ein Wort zum Combo-System: Um hohe Punkte zu kassieren darfst du keinen Gegner den Screen passieren lassen, musst also alle feindlichen Einheiten abschie?en, was zur Folge hat, dass dein Combo bis zu einer Maximalgrenze von 999 Hits steigt. M?gen das am Anfang noch 50 Punkte pro abgeschossenem Gegner sein, winken nach l?ngerem Spielen Werte im mehr als f?nfstelligen Bereich. Im Score-Trial lassen sich die Stages alle separat anw?hlen. Nachdem man einen High-Score aufgestellt hat, kreiert das Programm ein Passwort daraus, welches man auf der jp. Zanac X Zanac Seite hochladen kann um sich mit den andren Spielern weltweit zu messen. Das Spiel speichert alle High Scores sowie die Gesamtspielzeit und andere Statistiken. Im Charakter Men? erf?hrt man auf vier Seiten welche Vorgaben man erreicht hat. (bspw. ohne Lebensverlust durchspielen, 50 Leben am Spielende ?brig behalten etc.)

Werner: Wer als Shooterfan keine PSX hat, bekommt hier den ultimativen Grund sich eine zu holen, denn Zanac Neo ist die wohl abschlie?ende Kr?nung der PSX Shooter. F?r mich der vorl?ufige TOP 32 Bit Shooter. Meine Wertung: 95%.

Oxis: Zanac Neo ist auf den ersten Blick relativ unscheinbar und offenbart sein Potential erst nach l?ngeren Zock-Sessions. Trotz dessen im Gameplay-Bereich weitesgehend auf Innovationen verzichtet wurde, ist Zanac Neo zu keine Zeitpunkt altmodisch oder langweilig. Die Optik ist sehr plastisch und liebevoll gerendert, die Musikuntermalgung begeistert durch kernige Base-Drums und melodische Ohrw?rmer - Zanac Neo ist die Wucht und im Score Trial motivierend ohne Ende!
90%
Werner, 17.01.2002

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