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Strikers 1945
PlayStation, Psikyo (1996)
Eines der bekanntesten Shoot'm Ups, und ein echter Klassiker, d?rfte wohl 1942 von Capcom sein. Dutzende von Umsetzungen des Automaten auf alle m?glichen Systeme wie auch dem C64 machten dieses Shooting Game in den 80ern zum Hit. Auch die japanische Firma Psikyo nahm sich des Themas aus 1942 an. Mit einem von 6 verschiedenen 2. Weltkrieg-Style Flugzeug geht es in klassischer 2D Shoot'm Up Manier auf den gro?en Trip gegen unz?hlige Feindformationen, die sich von oben auf den einsamen Recken st?rzen. Die einzige Aufgabe stellt sich, neben geschicktem Ausweichen der feindlichen Geschosse, als das unabl?ssliche Abschie?en der feindlichen Sprites dar.

Um das Punktekonto etwas aufzufrischen ist es auch noch m?glich Gold einzusammeln, das von diversen Gegnern nach erfolgreicher Zerst?rung zur?ckgelassen wird.

Strikers 1945 bietet dazu 7 Schwierigkeitslevel an, wobei sich vor Spielbeginn f?r einen entschieden wird. Zur ersten Einf?hrungsrunde ist der leichteste dieser Schwierigkeitsgrade zu empfehlen, da in den h?heren Stufen das Game doch schon recht schwer, ja fast unspielbar wird.

Um gegen die feindlichen Horden anzutreten, stehen dem Spieler 6 klassische Flieger zur Verf?gung. Diese sind neben dem obligatorischem, und per Extra in 4 Stufen ausbauf?higem Standartschuss, noch mit 3 Smartbombs ausgestattet sowie einem Flugzeugstyp abh?ngigem Spezialschuss. Dieser auch 3-fach upgradebare Spezialschuss ist eine der Besonderheiten von Strikers 1945. Je nach Flugzeugstyp erh?lt man nach dem Aufsammeln des ersten Extras einen Zusatzschuss. Extras erh?lt man f?r das gezielte abschie?en von rot eingef?rbten Gegnern, die dann ein auf dem Bildschirm herumfliegendes 'P' (wie Powerup) hinterlassen. Dieser Extraschuss kann aus einfachen Raketen, zielsuchenden Raketen, einem Laser oder einer kurzen Bombenwand bestehen. Durch das weitere Aufsammeln von bis zu 3 Powerups l?sst sich diese Extra noch upgraden, was das eigene Vernichtungspotential nat?rlich erh?ht. Ausgef?hrt wird dieser Spezialschuss zum Teil von kleinen Satellitenflugzeugen, die entweder beim eigenen Flieger bleiben, oder sich direkt auf den Gegner st?rzen, was den Wuselfaktor auf dem Bildschirm nat?rlich hochtreibet. Diese Satelliten haben auch einen Nachteil, sie st?rzen sich sofort auf den n?chsten Gegner der auftaucht, und lassen von diesem erst wieder ab, wenn dieser vernichtet ist. Wenn jetzt viel auf dem Bildschirm los ist, und sich die kleinen Helfer in einen nur schwer zerst?rbaren Gegner verbissen haben, mu? man leider eine Weile ohne sie zurechtkommen. Zwar sind diese Extras an sich unzerst?rbar, doch verliert man sie St?ck f?r St?ck bei Ber?hrung mir feindlichen Fliegern. Auch die Art der Smartbombs variieren je nach Flugzeugtype. Zum einen vollf?hrt der eigene Flieger beim aktivieren der Smartbomb den klassischen Looping von Capcom's 1942, zum anderen wird ein recht imposantes Spezialfeuerwerk gez?ndet. Der Looping ist ?brigens auch ein sehr effektives Mittel um sich in ausweglosen Situationen (Kugelhagel) kurz aus dem Staub zu machen, allerdings ist man auch eine Smartbomb los.

Sei es nun dass beim werfen der Bomben eine alles vernichtende, bildschirmf?llende Smartbombe an sich gez?ndet wird, oder dass sich eine Horde von Fliegern auf das Spielfeld st?rzen und alles abschie?en was sich bewegt, oder dass eine Staffel von schweren Bombern ?bers Spielfeld fliegen und alles dem Erdboden gleich machen. Ein weiterer Vorteil der tempor?r herbeigerufenen Fliegerstaffel ist die chutzschildfunktion, da diese Flieger alles gegnerischen Sch?sse abfangen. Um die standartm??igen 3 Smartbombs aufzuf?llen, empfiehlt es sich auch hier, die beim Abschie?en von bestimmten Feinden erscheinenden, mit 'B' gekennzeichneten, frei herumfliegenden Extras einzusammeln.

Strikers 1945 verf?gt ?ber 8 Stages, wovon sich die ersten 6 Stages als Targets bezeichnen. Bei diesen Targets handelt es sich um 6 leider recht kurze Levels, bei denen jeweils am Ende ein mehrfach mutierender Levelendgegner wartet. Dieser will erst ins Jenseits geschickt werden, bevor man sich auf den Weg zum n?chsten Target machen kann. Je nach gew?hlten Flugzeugtype variiert auch die Reihenfolge in der man sich den ersten 6 verschiedenen Targets stellen muss.

Nachdem nun die "einfachen" Levelendbosse das Zeitliche gesegnet haben wird es Zeit sich dem Obermotz zu widmen.

Dieser wird noch durch einen Schergen gesch?tzt, dem die Programmierer einen eigenen Level spendiert haben. Um nun all dies ?bel zu vernichten stehen dem Spieler 3 Leben und unendlich Continues zur Verf?gung. Diese Continues setzten den Spieler wieder an die Stelle des Games wo er seinen letzten Flieger verloren hat, aber nur bis zum Level 5. Ab da hei?t es bei Verlust der Bildschirmleben den Level wieder von vorne zu beginnen. Was aber nicht f?r den recht guten 2-Spieler Modus gilt. Hier kann man auch in den h?heren Levels da einsetzten, wo der Mitspieler gerade steht, vorausgesetzt dieser verliert nicht simultan sein letztes Leben.

Die Grafikengine die Psikyo f?r Strikers 1945 ben?tzt d?rfte jedem bekannt vorkommen der schon mal ein Playstation Psikyo Game gespielt hat. Klar Psikyo kennt wohl auch nur diese eine. Nicht das die schlecht ist, doch reizt sie die PSX bei weitem nicht aus. Der Spielablauf ist immer fl?ssig und Slowdowns sind sehr selten, daf?r ist die Aufl?sung gering und die Extras, bzw. die herumfliegenden Powerups sehen bei allen Psikyo Spielen gleich aus. Die Anzahl der feindlichen Angreifer und vor allem die Anzahl der feindlichen Geschosse ist sicherlich beachtlich, was wiederum f?r die Grafikengine spricht.

Auch kann man vor Spielbeginn w?hlen ob man mit starrem Bildschirmausschnitt spielen will oder ob dieser verschiebbar ist. Sprich das Spielfeld ist gr??er als dargestellt wird, und je nach Spielerposition wird noch ein wenig mehr nach oben oder unten gescrollt. Auch das um 90 Grad drehen des Fernsehers bietet Strikers 1945 an, was bei neueren Design-Fernsehern allerdings immer schwieriger wird, bzw. mehr Mut beim Anwender fordert.

Strikers 1945 ist im gro?en und ganzen ein recht ordentlicher Shooter, dessen Hauptmanko die einfach viel zu kurzen Levels sind. Daf?r ist es immer wieder f?r eine Runde zwischendurch gut. Das Gameplay ist unkompliziert und eing?ngig, und zu zweit kommt auch noch Fun auf. Was diesen Shooter ein wenig abhebt ist das Flair das er verbreitet. Die alten Propellermaschinen heben sich angenehm aus den sonst kalten Raumschiff Shootern ab, und auch die sch?ne Hintergrundgrafik mit alten Kriegschiffen, Zerst?rern und Zeppelinen kommt sauber r?ber. Der Sound ist Gamegenre ?blich mehr ein Stiefkind, daf?r sind die Schuss- und Explosionseffekte recht ordentlich.

Entweder man verachtet Shooter an sich, oder man liebt diese Spiel auf seine ganz eigene Art und Weise. Ich habe dieses leider nur in Japan erschienen Spiel ewig gesucht, daf?r hat es einen festen Platz in meiner Shootersammlung, den es wohl nicht mehr verlassen wird.
75%
Werner, 07.02.2008

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