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Apidya
Commodore Amiga, Audios / Kaiko (1992)
Apidya ist ein perfekter Vertreter aus der glorreichen Zeit der 16-Bit Horizontalshooter. Vom Spielprinzip wird Gewohntes und lange Bew?hrtes pr?sentiert, ein Shot-Button, der sich zu einem dicken Bienenstachel aufl?dt, wenn man den Knopf gedr?ckt h?lt (ganz wie in R-Type) und ein Power Up-System, dass direkt von Gradius ?bernommen wurde, mit Speed-Ups, st?rkeren Sch?ssen, Satelliten-Bienen und Schutzschild.

Das Leveldesign von Apidya ist Gott sei Dank etwas eigenst?ndiger und ein wahres Fest an Innovationen und Design-Ideen. Man beginnt auf der Wiese, wo man sich zu Beginn gegen feindliche Bienen, Hornissen, Hirschk?fer, Mistk?fer, Raupen, Spinnen und zahlreiches anderes Getier erwehren muss. Unvergessen sind auch die Endgegner, die sich von einer Gottesanbeterin, ?ber einen Maulfwurf, einem Aal, einem Karpfen, einer toten Ratte bis hin zur m?chtigen Riesenbiene erstrecken.

Die zahllosen verschiedenen Gegner in den Levels sind f?r jede Welt eigens designed und warten mit individuellen Angriffsformationen auf. Einige besondere Schmankerln finden sich im Kanal-Level, wo herumliegende, halbgerauchte Zigaretten noch gl?hen und man den Rauchwolken ausweichen muss oder die tote Ratte mit offenem Bauch, aus der pl?tzlich gefr??ige W?rmer auftauchen um ihren "Fund" zu verteidigen.

Auch versteckte Bonusrunden gibt es zuhauf, so kann man z.B. nach erfolgreichen Endgegnerk?mpfen in den Maulwurfsh?gel fliegen, in das Maul des gefr??igen Karpfens oder in den aufgeschlitzten Bauch der toten Ratte, um dann in ihren Eingeweiden nach Bonusobjekten Ausschau zu halten.

Was heutzutage vielleicht etwas ?rgert ist der enorm hohe Schwierigkeitsgrad des Spiels, der sich durchaus mit dem von R-Type vergleichen l?sst. Wochenlanges best?ndiges ?ben ist angesagt, will man die sp?teren Levels von Apidya erblicken.

Grafisch bietet Apidya sehr unterschiedliche Settings (?ber Wiese, Teich bis hin zu Kanalrohren und futuristischen Szenarien a la R-Type), die allesamt wundersch?n in Szene gesetzt sind und vor Detailreichtum kaum ?bertroffen werden k?nnten. Auf der anderen Hand wiederum ist das Scrolling eher gem?chlich und bietet keinerlei Parallaxebenen.

Die Musik des Spiels stammt aus der Feder von Chris H?lsbeck, dem wohl ber?hmtesten deutschen Homecomputer-Musiker der 8- und 16-Bit Zeit. Wie nicht anders zu erwarten, ist jedes einzelne Musikst?ck ein Genuss f?r sich und oft habe ich das Spiel nur geladen, um mir im Optionsmen? die Musikst?cke anzuh?ren. Die Musiken der ersten zwei Welten sind eher entspannend und langsam, werden aber aufreibender und schneller, je weiter man sich dem Ende n?hert, bis hin zum brachialen Techno-Party von Welt 4. Auch die Musiken der Bonusrunden und Endgegnerk?mpfe passen perfekt zur jeweiligen Stimmung.

<b>Fazit</b>

Detailverliebtes, wundersch?nes Old-School Shoot'em Up, das zu den absoluten Highlights der 16-Bit Homecomputergeneration gez?hlt werden darf. Die geniale H?lsbeck-Musik tr?gt ihr ?briges zum Gesamteindruck bei.
Thomas H?ger, 11.03.2008

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